Schwachstelle in der Metall-Unterkonstruktion behoben

Schwachstelle in der Metall-Unterkonstruktion behoben

Hallo zusammen auf der Soundhouse7 Baustelle.

In einem der letzten Blogs ging es um die Herstellung der Metall- Unterkonstruktion. Im Zuge dessen sind wir auf einen Denkfehler aufmerksam gemacht worden der berechtigte Gründe hatte verbessert zu werden.

Wir hatten ja die Metallständerprofile folgender Maßen montiert:

{-{-{-{–{–{–{ u.s.w.

Boden_Detail

besser wäre gewesen:

}{ – }{ – }{ – }{

Da wir ja die Vorsatzschale mit einem Abstand zur Rohwand stellen und diese nur von einer Seite beplankt wird, bestand bei unserer ersten Ausführung die Gefahr, dass die Dämmung auf der Seite wo das Profil kein U aufweist droht nach innen wegzukippen.

Die beste, aber auch teuerste Lösung wäre gewesen, jetzt für jedes Wandprofil noch eines zu kaufen und zu montieren. Da unsere Baustelle aber doch nicht die kleinste ist, wäre das sehr schnell ins Geld gegangen. Und Geld wollen wir ja immer sparen.

Also ging es nun darum, sich eine kostengünstige Lösung einfallen zu lassen. Irgendwie muss die Dämmung sicher in der Wand gehalten werden.

Als ich eines Tages die Treppe in die Baustelle runter ging, streiften meine Augen die Abfallstücke der Metallarbeiten. – ja klar – warum ein durchgängiges Profil montieren? Einzelne Haltepunkte reichen doch auch – und Abfallstücke habe ich auch noch ausreichend.

Wir entschieden uns die ca. 30cm langen Reststücke der Ursprünglich 2,60m langen Metallprofile zu nutzen. Eines unten am Fuß genietet, eines in der Mitte (eine Dämmplatte hat später genau 1,25m Höhe) und eines oben befestigt.

Daemmingshalter_voll_leer
Daemmungshalter_Detail

Der Praxistest ist auch positiv verlaufen und die Dämmung kann gar nicht besser halten.

Daemmungshalter_mit Daemmung_Voll

Daemmungshalter_mit Daemmung_Detail
Die Dämmungshalter immer so anbringen, dass der Stoß der Dämmplatten ungefähr mittig des Halters ist. Für eine bessere Stabilität den Halter mind. 30cm lang wählen. 

Die Reststücke haben für das gröbste gerreicht, jediglich 7 Wandprofile für genau 25 Euro mussten wir nachkaufen. Dieser Betrag war noch überschaubar.

Wenn nun alle Kabel hinter den Wänden verlegt sind kann es mit dem Dämmen los gehen.

Vergesst nicht, wenn euch dieser Blog gefällt, hier unten bei Facebook zu teilen und zu liken. Wir freuen uns immer über positive Resonanz. Wem es nicht gefällt oder dieser Blog nichts bringt weil er schon alles weiß, der kann es ja für sich behalten.

Viele Grüße

Simone und Thomas

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2 comments on “Schwachstelle in der Metall-Unterkonstruktion behoben

  1. Wolfram says:

     Hallo –
    Coole lösung – ich hätte Bauschnur hinten zickack geführt
    Bedenken hätte ich noch wegen der regelmäsigen ständer – seit ihr sicher dass euch der abstand ned zu resonsnzen führt
    so irgendwo 60-80 hr_
    ich würde die progile nicht immer im 60er abstand setzen – auch denn die gibskartonplatten diesen abstand vorgeben
    mein ansatz wäre unregelmässige ständerabstaände – erste gibskartonplatten waagrecht (dann ist der abstand egal, 2 schicht senkrecht
    aber mal sehen was eure messungen ergeben
    l.g
     
    wolfram

  2. Soundhouse7 says:

    Hallo Wolfram,
    von Resonanzen auf Grund von regelmäßigen Abständen der Wandprofile ist mir nichts bekannt und auch die praktische Ausführung in vielen Tonstudios dieser Welt zeigen keine Mängel die auf den regelmäßigen Abstand der Profile zurückzuführen sind. Die Wand wird in den Berechnungen als eine Einheit betrachtet. Der Wandaufbau, das Gewicht und der Abstand zur äußeren Schale sind die maßgeblichen Faktoren zur Berechnung der Resonanzfrequenz. Durch die homogene Verschraubung von Beplankung und Unterkonstruktion sind keine Interferenzen zwischen zwei Wandprofilen zu erwarten.
    Thomas

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