Für alle Metal-Freunde –Die Metallunterkonstruktion —

Metallunterkonstruktion

Hallo zusammen und willkommen zurück auf unserer Baustelle von Soundhouse7.

Nachdem ihr alle eine arbeitsreiche und abwechslungsreiche Woche hinter euch habt, bescheren wir euch heute ein neues Kapitel in unserem Blog um euch froh und glücklich ins wohl verdiente Wochenende zu geleiten :-)).

Heute geht es um das Thema „Metallunterkonstruktion.“

Die Aufgabe war es nun, in die von uns aus Holz gebauten, tragenden Wandrahmen, eine Wandunterkonstruktion aus Metallständern zu bauen und somit auszufüllen. Für den ein oder anderen mag dies jetzt nicht besonders spektakulär sein, ist dies ja auch ein ganz normaler handwerklicher Schritt wie er zu tausenden täglich auf den Baustellen dieser Welt fabriziert wird. Anleitungen und Beschreibungen zum erstellen einer solchen Konstruktion gibt es genug im Internet oder als Broschüre von den Herstellern solcher Systeme. Zu nennen sind da z.B. Knauff, Rigips oder Lafarge.

In unserem Fall haben wir nun erst einmal auf alle Innenseiten der Schwellen und Pfosten ein 100er U-Profil geschraubt. Dazu verwendeten wir einfach 30er oder 40er Spax. In Holz schraubt es sich zum Glück relativ leicht. An den Ecken, wo die Schwellen und die Pfosten mit Eckwinkeln verbunden sind, sollte man die Profile aussparen, damit diese plan auf dem Holz liegen. Zum Ablängen und schneiden der Schienen verwendeten wir einen kleinen Winkelschleifer mit Metallscheibe und eine gerade Blechschere – auch Durchlaufschere genannt.

 Boden_Detail

Nun hieß es messen, flexen, schneiden, hinhalten und mit den Schrauben fixieren. Diese Arbeit hat uns alleine einige Tage in Anspruch genommen.

 Metallunterkonstruktion

Die Studiokabel und Elektrik kann später noch hinter den Wänden verlegt werden. Die Leitungen und Kabel für die Klimaanlage mussten aber aus Installationsgründen vorher montiert werden. Das Thema Klimaanlage behandeln wir in einem eigenen Blog ganz genau.

Sind nun alle U-Profile montiert geht es an die senkrechten Wandprofile. Diese werden so genau es geht gemessen, zugeschnitten und einfach zwischen Boden und Deckenprofil geklemmt. Normalerweise muss man diese Wandprofile nicht befestigen. Sie halten später nach dem Verschrauben der Gipsplatten ihre Position. Fachhandwerker verwenden zum vorläufigen Fixieren eine spezielle Nutzange. Damit werden die beiden kreuzenden Profile einfach ein Stück eingekerbt und halten so schon mal. Allerdings kostet so eine Zange gleich 40,- bis 60,- Euro. Diese Anschaffung war uns die relativ kurze Arbeitsphase nicht wert. Manch einer verwendet kurze Selbstbauschrauben zum fixieren der Schienen. Wir haben es probiert und der Schraubenkopf stand zu weit vom Profil ab. Wir entschieden uns die Profile mit einer kleinen Niete zu fixieren, da noch einige Zeit ins Land gehen wird bis die ersten Gipsplatten montiert werden. Nachfolgende rüpelhafte Handwerker und Helfer :-)) würden uns ständig die Profile verschieben.

 Niete_Detail

Man bringt die senkrechten Wandprofile konsequent im Abstand von 62,5 cm an. An Stellen, wie z.B. der späteren Klimaanlage wo ein Montagekasten in die Wand versenkt werden muss, sollte eine Auswechslung in der Wand konstruiert werden. Ein solcher Wechsel sieht so aus.

 Wechsel_Detail

 Wechsel_Klima

Keine Angst – eine Schalldämmende Ausführung wird später bei der Installation der Klimaanlage gewährleistet sein.

Hat man alle Metallprofile Montiert sieht der Raum schon viel „bearbeiteter“ aus und auch ein Leihe entwickelt bei seinem Besuch eine gewisse Art von Vorstellungskraft wie es später mal werden soll.

Ich möchte mich nochmals für die enorme Teilnahme und das riesige Interesse an dem Thema Studiobau bei euch bedanken. Ich hoffe ihr erfahrt immer wieder einen Fetzen neues Wissen. Wenn ihr Fragen habt, scheut euch nicht uns auch zu schreiben. In der Vergangenheit haben wir uns auch schon über einige Tipps und Anregungen gefreut.

Vergesst nicht, wenn euch dieser Blog gefällt, hier unten bei Facebook zu teilen und zu liken. Wir freuen uns immer über positive Resonanz. Wem es nicht gefällt oder dieser Blog nichts bringt weil er schon alles weiß, der kann es ja für sich behalten.

Bis zum baldigen nächsten Blog

Simone und Thomas

Advertisements

5 comments on “Für alle Metal-Freunde –Die Metallunterkonstruktion —

  1. Maikel says:

    Interessant! Mir fällt auf das diese Bauweise wohl die gängiste ist. Ich denke ihr verkleidet die Profile nur von der Innenseite und verpackt dahinter ein Dämm-Material. Allerdings bei der Ausrichtung der Profile ( [-[-[-[ ) könnte es jedoch passieren das das Dämm-Material mit der Zeit sich verselbstständigt (nach hinten hin wegfällt z.B) da es nicht Fixiert ist. Bei einer Ausrichtung der Profile im folgenden Sinne ( [-][-][-] ) wäre das problem nicht vorhanden. Oder wird das Material anders fixiert?.. Ich hoffe ihr versteht wie und was ich meine 😉 Auf musotalk.de gab es letztens noch ein Video zu.Weiterhin frohes schaffen!
    P.S.:
    Hier noch der Link zum besagten Video:
    http://www.musotalk.de/talks-interviews/video/article/ein-tonstudio-entsteht-trockenbau/
     
    MfG Maikel P.
     

  2. Soundhouse7 says:

    Hallo Maikel,
    du hast vollkommen recht. Ich gebe zu, hier haben wir bis jetzt noch einen Denkfehler gehabt. Das Problem wäre uns erst beim Arbeitsschritt “Dämmen” aufgefallen. Es freut uns aber, solch aufmerksame Mitverfplger zu haben. Wie die meisten von euch wissen bin ich ja nicht der größte Fan der Musotalkvideos, aber der Trockenbauer ist mal nicht verkehrt.
    Die Lösung wäre jetzt:
    a) Nocheinmal komplett alle Wandprofile bestellen und an jede Schiene ein Gegenstück montieren – wäre aber bei unserer Größenordnung relativ kostspielig. 
    oder
    b) Unsere Lösung und auch die günstigere:Wir nieten an den glatten Seiten der Profile ein 5 cm breites Stück 1mm starkes Zinkblech (auf die hintere Seite) als Halt für die Dämmung. Dieser soll verhindern, dass die Dämmung bei Erschütterung nach hinten abhauen kann. 
    In einem special Blog zum richtigen Dämmen gehen wir dann auch genau darauf ein. Bilder mache ich dann auch.
    Vielen Dank für den Hinweis und weiterhin viel Freude an unserem Blog.
    Thomas

  3. Hallo Thomas und Simone!
    Ein schönes Projekt, das Ihr da beschrieben habt!
    Danke, dass Ihr SPAX verwendet und hier erwähnt habt!
    Kennt Ihr eigentlich schon unsere Facebookseite (facebook.com/SPAX)? Gern könnt Ihr auch weitere Projekte mit SPAX dort vorstellen. Wir freuen uns darauf, mehr von Euch zu hören.

    Viele Grüße,
    Euer SPAX-Team

  4. Oliver says:

    Tut mir leid ich habe etzwas nicht verstanden ….. Warum macht ihr einen Holzrahmen an die Rohwand und innerhalb des Holzrahmen nochmal einen Metalrahmen ? Kann man nicht gleich einen einzigen Metalrahmen machen ? Noch eines ist mir nicht ganz klar…. als Reihenmässig wäre die Isolieren wie folgt : 1.Rohwand 2. Luft(Puffer) 3. Dämmwolle 4.Innenwand ?

    • soundhouse7 says:

      Hallo Oliver,
      der Holzrahmen ist nicht mit der Rohwand verbunden und bildet die statische Stabilität der gesamten Raum in Raum Konstruktion. Die Dämmwolle und die Innenwand bilden als eine Einheit die innere Schale.
      LG
      Thomas vom Soundhouse7

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s